Büromarkt Basel
Per Ende 2025 standen in der Region Basel 10'400 m2 weniger Büroflächen leer als noch ein Jahr zuvor. Die Angebotsquote sank somit von 6.4 % auf 5.9 %. Trotz einiger Vermietungen bleibt die Angebotsquote in der Basler Innenstadt mit 7.0 % weiterhin hoch. Ebenfalls ein überdurchschnittliches Büroangebot weisen die Teilmärkte St. Johann und Kleinbasel West mit 7.3 % und 9.6 % auf.
Das Vermietungsgeschäft in Basel bleibt anspruchsvoll, obwohl im vergangenen Jahr einige nennenswerte Abschlüsse getätigt wurden. Das amerikanisch-chinesische Onkologieunternehmen BeOne Medicines, das bisher unter dem Namen BeiGene auftrat und weltweit 11'000 Mitarbeitende beschäftigt, war seit 2015 in Basel ansässig und verlegte nun seinen Firmensitz von den Cayman-Inseln in die Stadt am Dreiländereck. Der Softwareanbieter Genedata vergrösserte seinen Flächenabdruck ebenfalls wesentlich und sitzt neu im Elsässertor.
Das Präsidialdepartment Basel-Stadt bezieht drei Etagen in der sanierten Hauptpost. Der IT-Dienstleister Bechtle legt seine vorherigen Standorte in Pratteln und Basel im Grosspeter Tower zusammen. Das Dentalunternehmen Straumann hingegen zieht von der Stadt nach Arlesheim.
Nach den dynamischen Jahren 2020 bis 2023 mit über 200’000 m2 neuen Büroflächen fällt die Bautätigkeit seither gering aus. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass erstens auf dem Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil seit 2022 rund 87'000 m2 neue Arbeitsflächen entstanden, zuletzt der HORTUS mit den Ankermietern Swiss Aviation Software und Becton Dickinson. Bis 2030 sollen in den Gebäuden ALL, HOPE und SCALE weitere 58'000 m2 Büro- und Laborflächen gebaut werden.
Zweitens planen Post und SBB anstelle des heutigen Postbetriebsgebäudes beim Bahnhof Basel eine neue Überbauung (Nauentor) mit dem Potenzial von über 50′000 m² Bürofläche. Ebenso kündigte Roche den Bau des dritten Hochhauses an, und auch Lonza und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich projektieren neue Hochhäuser auf ihren Arealen. Die Basler Transformationsareale erstrecken sich über eine Fläche von 13 Hektaren, dazu zählen beispielsweise Dreispitz Nord, Wolf, Rosenthal Mitte, Kleinhüningen-Klybeck oder Klybeckplus. Was für die Stadtentwicklung grosse Potenziale eröffnet, dürfte den Büroleerstand längerfristig auf überdurchschnittlichem Niveau halten.
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