Büromarkt Zürich
In der Region Zürich sank das Büroangebot gegenüber dem Vorjahr leicht (−4′900 m2), die Angebotsquote liegt hingegen unverändert bei 5.3 %. In vielen Teilmärkten gab es weniger leere Büros, allerdings verzeichnete der Kreis 11 eine markante Zunahme. Dort wurden in den Quadro Towers sowie den beiden Gebäuden Vertex und Skykey über 50'000 m2 Büroflächen frei, was die Angebotsquote innert Jahresfrist von 6.4 % auf 11.9 % ansteigen liess. Die Hälfte aller leerstehenden Büros in der Region Zürich befinden sich in den beiden Teilmärkten Kreis 11 und Opfikon/Glattbrugg.
Im Kreis 1 und den zentrumsangrenzenden Stadtkreisen 2, 4, 5, 6 und 8 reduzierte sich das Angebot an verfügbaren Büroflächen um über 35'000 m2. Die konstant hohe Nachfrage nach Büros an zentralen Lagen in Kombination mit der geringen Verfügbarkeit hochwertiger Arbeitsflächen an diesen Standorten führte zu einem Anstieg der Spitzenmieten.
Meta mietete rund 2'500 m2 im Sihlcity und damit in der Nähe zu den bereits bestehenden Büros an der Giesshübelstrasse. Zudem sicherte sich das Technologieunternehmen 10'000 m2 im geplanten Lake Campus am Mythenquai und wird damit Nachbar von Swiss Re, Zurich Insurance, Google und AWS (Amazon Web Services). Privatbanken, Versicherer und Flex Space Anbieter kristallisierten sich als weitere Büronachfrager im Zürcher Markt heraus. Insgesamt fiel die Flächennachfrage 2025 lange durchschnittlich aus, zog dann jedoch zum Jahresende etwas überraschend an.
Flächenmässig (noch) überschaubar sind die Ansiedlungen durch das Raumfahrt-Unternehmens Space Lab sowie die KI- und Robotik-Entwickler OpenAI, Boston Dynamics, Anthropic oder Baidu im Wirtschaftsraum Zürich. Dank deren Wachstumsperspektiven darf aber auf zukünftige Impulse gehofft werden.
Im vergangenen Jahr wurden dem Markt über 40'000 m2 Büroflächen entzogen, welche zukünftig anderen Nutzungen zugeführt werden sollen. Obwohl die konkrete Umsetzbarkeit dieser Vorhaben noch nicht in jedem Fall sichergestellt ist, nimmt dies einerseits etwas Druck von den zuvor höheren Büroleerständen und leistet andererseits einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Wohnungsknappheit.
Die ausgedünnte Baupipeline 2026 bis 2028 mit nur knapp 71'000 m2 geplanten Arbeitsflächen und weiteren Bestrebungen zur Umnutzung von Bürogebäuden könnte dazu führen, dass verfügbare Büroflächen in Zürich mittelfristig wieder zu einem raren Gut werden.
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