Büromarkt Zug
Die Region Zug wies Ende 2025 ein grösseres Angebot an verfügbaren Büroflächen auf (+6'500 m2) als noch im Vorjahr. Die Angebotsquote stieg von 3.0 % auf 3.5 %. In Baar und Steinhausen waren geringfügige Zunahmen messbar. In Cham nahm das Büroangebot um 7'900 m2 zu, weil sich im Gewerbegebiet Städtler Allmend der Leerstand erhöht hat und in der ersten Jahreshälfte 2026 neue Flächen auf dem Papieri Areal bezugsbereit werden. In der Stadt Zug verringerte sich die Angebotsquote im Vergleich zum Vorjahr von 1.7 % auf 0.8 %.
Die Dynamik im Zuger Büromarkt ist ungebrochen. Einerseits besteht ein konstanter Zufluss kleiner Betriebe von aussen, andererseits kommt es immer wieder zu gewichtigen Verschiebungen und Expansionen von bereits ansässigen Unternehmen.
In der Opus-Überbauung in Zug wurden einige Etagen frei; für diese konnten jedoch unmittelbar Nachmieter gefunden werden. Beispielsweise dank dem Zuzug von Redalpine Ventures oder der Expansion von Deciphera Pharmaceuticals, welche seit 2024 zum japanischen Konzern ONO Pharma gehören. Die alten Büros der Credit Suisse an der Bahnhofstrasse 17 sicherten sich Treuhandunternehmen unter Federführung der Fineac. Kenvue – der Konsumgüter Spin-off von Johnson & Johnson – hat seinen Standort mit rund 400 Mitarbeitenden in die Suurstoffi verlegt.
Erwähnenswert ist der Zuzug des Warenprüfkonzerns SGS von Genf nach Baar in den vormaligen Hauptsitz der Partners Group. Zudem legte das Pharmaunternehmen Glaxo-Smith-Kline (GSK) seine Schweizer Standorte – ebenfalls in Baar – zusammen.
Die Entwicklungspipeline sieht üppig aus: In den Jahren 2026 bis 2028 werden neue Büroflächen auf den Arealen Suurstoffi in Rotkreuz, Unterfeld in Baar und Papieri in Cham sowie die ersten Etappen im Tech Cluster Zug fertiggestellt. Ein Grossteil der über 80'000 m2 Flächen ist bisher noch unvermietet. Allerdings sollen diverse Unternehmen ihr Interesse an den neuen Büroräumlichkeiten platziert haben. Gegenwärtig spricht einiges dafür, dass der Markt dynamisch bleibt, viele der neuen Flächen auf Anklang stossen und schrittweise absorbiert werden. Ein Anstieg der Büroleerstände scheint dennoch nicht ausgeschlossen zu sein, dürfte sich aber in den älteren Beständen abseits der gut erreichbaren Standorte akzentuieren.
Laden Sie hier die Studie „Büromarkt Schweiz 2026" herunter, einschliesslich weiterer Informationen über den Büromarkt Zug.