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In den fünf grössten Büromärkten der Schweiz – Zürich, Genf, Bern, Basel und Lausanne – stieg das Angebot an verfügbaren Büroflächen im Vergleich zum Vorjahr um +37'100 m2 respektive +4 % und beträgt per Ende 2025 neu 1’032'600 m2. Seit Ende 2019 ist die durchschnittliche Angebotsquote in den fünf grössten Schweizer Büromärkten nahezu stetig von 4.1 % auf 5.2 % per Ende 2025 gewachsen. Parallel dazu erhöhte sich auch die Büroleerstandsquote 23 europäischer Städte, jedoch noch deutlicher von durchschnittlich 5.2 % auf 9.2 %. 

Gegenüber Ende 2019 stehen 267'700 m2 zusätzliche Büroflächen frei. Die vermehrten Büroleerstände nur mit Homeoffice zu erklären, greift jedoch zu kurz, da seither auch rund 1.5 Mio. m2 neue Büroflächen entstanden. Die gemessene Leerstandszunahme erfolgte wesentlich aufgrund der grossen Menge neu erstellter Büroflächen von 2019 bis 2023 (Ø 263'000 m2 pro Jahr). Seither und bis ins Jahr 2028 reduziert sich die Flächenproduktion auf noch durchschnittlich 124'000 m2

Obwohl die Büroleerstände in der Schweiz im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich sind, wäre eine Reduktion der leeren Flächen erstrebenswert, nur schon aufgrund von Effizienzaspekten. Leerstandsrückgänge können eintreten, sofern die Neubautätigkeit geringer ausfällt als der wachsende Flächenbedarf. In einigen Marktgebieten kann dies bereits beobachtet werden. Eine verstärkte Konjunkturerholung respektive Beschäftigtenwachstum können wiederum die Nachfrage nach Arbeitsflächen erhöhen. Allerdings ist die Beschäftigtenzahl 2025 nur magere 0.2 % gewachsen. Die Entwicklung dieses Jahr dürfte ebenfalls moderat ausfallen und erst 2027 wieder stärker zunehmen. Die Umnutzung von nicht mehr benötigten Büros bewirkt ebenfalls einen Leerstandsabbau. Zuletzt konnte eine Zunahme von solchen Vorhaben beobachtet werden.